Bayerisch-Schwäbische Wirtschaft, Ausgabe 10/2014

Allgäu Kies und Unglehrt mit eigener Photovoltaikanlage unabhängiger

Die Allgäu Kies GmbH & Co. KG und die Unglehrt GmbH & Co. KG haben in Darast auf einer rekultivierten Kiesabbaufläche eine 1,2 MW-Photovoltaikanlage errichtet.
Die beiden Anlagenteile mit je 600 kWp-Nennleistung werden das Kieswerk der Allgäu Kies sowie das Betonfertigteil- und Betonwarenwerk von Unglehrt mit Energie versorgen.
Die Eigenverbrauchsquote der Anlage liegt bei Allgäu Kies bei rund 49 %. Für Unglehrt ist die Photovoltaikanlage schon eine Erweiterung zu den bisher auf Konversionsflächen und Dächern installierten Anlagen, die rund 3,6 MW Leistung bringen.
Damit erreicht Unglehrt im Betonwerk Darast eine Autarkiequote von etwa 47 %.



Memminger Kurier vom 03.07.13

Weiter auf Expansionskurs

Allgäu Kies blickt zuversichtlich in die Zukunft

Memmingen (MK) - Zwei Jahre nach Übernahme des Kieswerkes Darast befindet sich das Unternehmen "Allgäu Kies" mit Sitz in Memmingen weiterhin auf Expansionskurs. 2012 konnten 250.000 Tonnen Kiesmaterial verkauft werden, für 2013 ist eine Steigerung auf 300.000 Tonnen geplant.

In 2012 wurde mit Schwerpunkt in den Geräte- und Fuhrpark investiert, unter anderem in zwei neue Sattelauflieger und ein Werkstatt- und Garagengebäude mit angegliedertem Büro. Durch die Investitonstätigkeit wurden neue Arbeitsplätze geschaffen. Auch rohstoffseitig konnte sich das Unternehmen weitere Kiesvorkommen sichern. 2013 wurde ein neuer Radlader mit 4,5 Kubikmeter Schaufelinhalt erworben, so dass aktuell fünf große Radlader für Abbau- und Verladetätigkeiten zur Verfügung stehen. Neueste Errungenschaft ist ein schwerer Muldenkipper mit Nutzlast 35 Tonnen für die Beschickung des Kieswerks. Aktuell wird das Kieswerk für die Herstellung weiterer Splittkörnungen nach Umbauten in 2010 erneut ausgebaut, so dass ab Juli 2013 auch größere Splittkörnungen angeboten werden können.
Neben dem Kieswerkbetrieb mit Kiesgruben im Darast bei Bad Grönenbach, werden unverändert bei Kronburg und Frechenrieden weitere Kiesgruben mit Deponieraum für unbelastetes Aushubmaterial betrieben. In den Kiesgruben werden neben Wand- und Frostschutzkies auch abgesiebte Kieskörnungen mit eigener mobiler Siebanlage hergestellt.
Zum Kundenkreis des Unternehmens zählen Transportbetonwerke, Betonfertigteilwerke, Betonwaren- und Baustoffwerke, Asphaltmischwerke und zahlreiche Bauunternehmen, Landschaftsbauer, Landwirte, Kommunen und Privatleute. Die Allgäu Kies ist auch geschäftsführender Mehrheitsgesellschafter des Sand- und Kieswerkes Aitrach. Die Allgäu Kies zählt zur Unternehmensgruppe Unglehrt, die mit Schwerpunkt im Industrie- und Gewerbebau mit Betonfertigteil- und Betonwarenwerk tätig ist. Die Gruppe beschäftigt gegenwärtig rund 200 Mitarbeiter.



Memminger Zeitung vom 02.09.10

Firma "Allgäu Kies" übernimmt "Iller-Kies"

Darast - Das im Kiesabbaugebiet Darast (Unterallgäu) angesiedelte Kies- und Splittwerk der „Iller-Kies" steht jetzt im Alleineigentum der Allgäu Kies GmbH & Co. KG. Die „Allgäu Kies" - hervorgegangen aus der Erich Häring GmbH & Co. KG - hatte das erste Kieswerk im heute überregional bedeutsamen Abbaugebiet Darast neben der A 7 südlich von Memmingen erstellt. Im Jahr 2000 war das ausgediente alte Werk durch einen Neubau mit modernster Kiestechnologie ersetzt worden.
Die „Allgäu Kies" besitzt neben Kiesgruben im Abbaugebiet Darast auch Kiesgrundstücke in Frechenrieden/Altisried und Kronburg/Unterbinnwang (jeweils Unterallgäu) und ist geschäftsführend am Sand- und Kieswerk Aitrach (württembergisches Allgäu) beteiligt.
Für Asphalt und Beton
Neben Wand- und Frostschutzkies werden zertifizierter Sand, Rundmaterial und Edelsplitt angeboten - wichtige Ausgangsprodukte für die Asphalt- und Betonherstellung. Mit einer mobilen Siebanlage kann an allen Standorten ungewaschenes Siebkies hergestellt werden, auf Wunsch auch gebrochenes Material. Ein Fuhr- und Gerätepark ergänzt das Lieferprogramm.
Auch Deponieraum
Deponieraum für unbelastetes Aushubmaterial und Mutterboden besteht bei „Allgäu Kies" an den Standorten Aitrach, Unterbinnwang und Frechenrieden. Geliefert werden können auch größere Mengen Mutterboden. (az)

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